Liebe Mitchristen im Wendener Land,

mit der Dankmesse am 05. März verlässt Pfarrer Ludger Vornholz offiziell den Pastoralen Raum Wendener Land. Wie Sie wissen, bin ich als Dechant zum Pfarrverwalter der Gemeinden bestimmt worden. Da dies „unbeschadet meiner Ämter und Aufgaben“ geschehen soll – wie es in der Ernennungsurkunde heißt -, ist eigentlich klar, dass ich trotz der Gesamtverantwortung zeitlich nur in geringem Umfang zur Verfügung stehe. So werden meine Schwerpunkte in der Leitung des Pastoralteams und in verschiedenen administrativen Aufgaben liegen. Ich werde aufgrund meiner Aufgabe in Attendorn und dem Dekanat voraussichtlich keine Gottesdienste halten und auch nicht in die eigentliche, seelsorgliche Arbeit einsteigen können. Umso dankbarer bin ich, dass die bisherigen, hauptberuflichen Mitarbeiter bereit sind, auch unter geänderten Vorzeichen die Seelsorge und die Gottesdienste zu übernehmen.

Bei der Versammlung am 13. Dezember hat der Leiter der Zentralabteilung Pastorales Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat, Monsignore Kurte, bereits angekündigt, dass auf Dauer nur zwei Priester im Pastoralen Raum Wendener Land für die Seelsorge zur Verfügung stehen. Dankenswerterweise steht Pastor Bogdoll zurzeit zusätzlich bereit – und auch die Gemeindereferenten und Diakone werden sich tatkräftig einsetzen. Nichts desto trotz wird es Einschnitte in das Gottesdienstangebot geben müssen. Auf diesem Hintergrund ist eine Gottesdienstordnung entstanden, der die bisherigen Regelungen aufgreift und an die neue Situation anpasst. Dass es dabei immer wieder auch zu Härten kommt, ist leider nicht auszuschließen. Ich bitte Sie darum, die vorgelegte Gottesdienstordnung im Blick auf die angespannte personelle Situation mitzutragen. Bitte begleiten sie diejenigen, die in dieser schwierigen Situation in Verantwortung stehen, durch ihre Solidarität und auch durch ihr Gebet.

Mit einem herzlichen Gruß aus Attendorn

Dechant Andreas Neuser

Aufbruch zum Neubeginn im Pastoralverbund Wendener Land

Spiritueller Auftakt mit thematischem Hochamt

Wenden: Das Erzbistum Paderborn mit dem Beraterteam legt den Schwerpunkt während der Vakanz im Pastoralverbund Wendener Land auf die Spiritualität. Den Auftakt in diesem Prozess bildet das Hochamt am Sonntag, 19.03. um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Severinus Wenden. Bei dieser Messfeier steht das Evangelium von Jesus am Jakobsbrunnen im Mittelpunkt.  Jesus verspricht, zum Erstaunen der samaritischen Frau und zum Staunen der ganzen Welt, „lebendiges Wasser“. Der tiefe Brunnen, aus dem die Frau schöpfte, kann sinnbildlich für einen ganz anderen, tieferen Brunnen stehen. Gott selbst ist Quelle und Ursprung  all dessen was lebt.

Die Eucharistiefeier, die von Monsignore Martin Reinert, Pastor Dirk Salzmann und Gemeindereferentin Regina Bauerdick, gestaltet wird, stellt diesen Brunnen und Gott als Quelle in den Fokus. Impulse, Gedanken und Eindrücke, woraus wir leben und was uns für die Zukunft unseres Pastoralverbundes wichtig ist, kann benannt werden.

Zur Vereinfachung der Auftaktveranstaltung wird im direkten Anschluss an die Heilige Messe stellt sich das Beratungsteam, aus insgesamt sechs Personen bestehend, in der Kirche vor, und  spricht auch den weiteren Verlauf des Versöhnungsprozesses an.. Alle Gottesdienstbesucher, die möchten, können zu dieser Messfeier schriftliche Rückmeldungen geben, welche das Beratungsteam mitnimmt und auswerten wird. Abschließend gibt es noch die Möglichkeit der persönlichen Begegnung mit den Beratern auf dem Kirchplatz.

Anschließend werden sich die Berater einen Eindruck des pastoralen Raumes verschaffen. Es ist geplant, sich um 14.00 Wenden (Kirche, Pfarrheim, Zentralbüro…) und um 15.10 Uhr Hünsborn (Kirche, Pfarrheim, ...) anzusehen (Hauptorte der ehemaligen Pastoralverbünde), und um 16.40 Uhr noch die Dörnschlade zu besuchen. Um 17.30 Uhr wird das Beraterteam am Abendlob der Kirchenchöre in der St.-Marien-Kirche in Altenhof teilnehmen.

Zu dieser Auftaktmessfeier sind alle Gläubigen des Pastoralverbundes herzlich eingeladen.

Pfarrer Ludger Vornholz mit den Messdienerinnen und Messdienern aus dem Pastoralverbund Wendener Land

Wenden. Am Sonntag, 5. März 2017 wurde der Leiter des Pastoralverbundes Wendener Land, unser Pfarrer Luger Vornholz offiziell verabschiedet.

Um 15:00 Uhr waren alle Menschen aus dem Pastoralverbund oder aus der Ferne eingeladen zusammen mit Pfarrer Vornholz die Heilige Messe zu feiern. Letztmalig zelebrierte Pfarrer Vornholz unter Mitwirkung seiner Wegbegleiter und seines Teams in der St. Severinus Kirche in Wenden die Heilige Messe. Viele Menschen wollten es sich nicht nehmen lassen ihren Pfarrer in auf diesem Weg begleiten und so war die Kirche schon lange vor dem Beginn der Heiligen Messen gut gefüllt.

Gemeinsam zog Pfarrer Ludger Vornholz mit zahlreichen Messdienerinnen und Messdienern aus dem gesamten Pastoralverbund, seinen Konzelebranten und Abordnungen der Schützenvereine in die Kirche ein. Unter der Mitwirkung des Pfarr-Cäcilienchor Hünsborn und des Kirchenchors St. Severinus Wenden wurde diese Feier der Heiligen Messe besonders emotionsgeladen. Nicht nur der Pfarrer wurde von seinen Gefühlen überwältigt, sondern auch die Messdienerinnen und Messdiener, sowie viele Gläubige in der Kirche. Unter großem Applaus wurde Pfarrer Ludger Vornholz dazu ermutigt seine Worte wieder zu finden und einige Worte an Versammelten zu richten.

Nach dem Ende der Heiligen Messe hat der Gesamtpfarrgemeinderat alle Gläuigen in das Pfarrheim Wenden zu einem Zusammensein eingeladen. Auch hier zeigte sich deutlich wie sehr man den Pfarrer schätzte, denn mit einem solchen Ansturm hatte man nicht gerechnet. Auch das Pfarrheim konnte kaum die Massen an Menschen fassen, die alle die Möglichkeit nutzen wollten, ihren Pfarrer zu verabschieden.

Auf Wunsch des Pfarrers wurde auf Reden verzichten, einzigst die Vorsitzende des Gesamtpfarrgemeinderats Brigitte Hennecke richtete einigige zusammenfassende Worte an ihn. Die Kommunionkinder und die Kindergartenkinder sangen dem Pfarrer zum Abschied noch einige Lieder und der Zirkus Pfiffikus führte seine eingeübten Kunststücke noch einmal vor. Im Anschluss wurde von allen Anwesenden die Gelegenheit genutzt sich persönlich bei ihrem Pfarrer zu verabschieden. Viele Tränen flossen, doch es wurde auch ein wenig gelacht, in Erinnerungen geschwelgt und so Kraft für das Kommende getankt. Die Stärkung in Form von Getränken, Suppe und diversen Nachtischen füllte zumindest die körperlichen Kraftreserven.

Bis spät in den Abend saß man so noch im Pfarrheim zusammen, bis es nun doch endgültig hieß sich zu verabschieden.

Künftig wird Pfarrer Ludger Vornholz auf seinen Wunsch hin als Pastor im Pastoralen Raum Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe eingesetzt werden. Auf diesem Weg sei ihm für sein Engagement ein herzliches "Vergelt´s Gott" gesagt und für die Zukunft alles erdenktlich Gute.

Hier befinden sich Bilder von der Heiligen Messe und dem anschließendem Zusammensein im Pfarrheim.

 

 

"Liebe Schwestern und Brüder, die Stunde, in der wir voneinander Abschied nehmen, ist gekommen! Abschied ist immer ein Stück sterben, weil es gilt, liebgewordene Menschen loszulassen. Ich bin 12 Jahre sehr gerne bei Ihnen gewesen! Und somit fällt mir mein Abschied auch sehr schwer. Ich nehme Sie im Gebet und im Herzen mit! Besonders bedanken möchte ich mich bei allen, die mich in diesen Jahren begleitet haben und die ich begleiten durfte!

Nach dem Bekanntwerden meines Entschlusses, die Stelle zu wechseln, habe ich durch eine Vielzahl von Briefen, Emails und in persönlichen Gesprächen die Verbundenheit und Solidarität vieler Menschen erfahren dürfen. Diese Anteilnahme hat mich überwältig und berührt! Ich bitte um Verständnis, dass ich es nicht mehr geschafft habe, jedem Einzelnen persönlich für sein Schreiben zu danken. Allerdings: Für jedes geäußerte Anliegen und dessen Verfasser(innen) habe ich einen festen Platz in meinen Gebeten reserviert.

Im „Vater unser“, dass im Stundengebet der Kirche und in der Feier der heiligen Messe täglich gebetet wird, sprechen wir die wichtigen Worte: „… und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Diese Worte möchte ich mir an dieser Stelle ausdrücklich zu Eigen machen!

Mit der Bitte um Ihr Gebet und der Versicherung, dass Sie einen Platz in meinen Gebeten haben, verabschiede ich mich von Ihnen! Durch die Taufe bleiben wir als Glieder des Leibes Christi, der Kirche, verbunden!

"Mag auch die heilige Kirche durch die Verschiedenartigkeit der Menschen auseinander streben, so ist sie doch durch das Feuer des Heiligen Geistes zu einer Einheit zusammengeschweißt. Und mag sie auch wegen der räumlichen Entfernungen in Teile zerfallen, so kann das Mysterium ihrer innersten Einheit in seiner Unversehrtheit in keiner Weise verletzt werden." (Hl. Petrus Damiani)

Gott segne Sie alle, Ihr Pfarrer Ludger Vornholz"

 

Aktuelle Termine

Gottesdienständerungen

St. Hubertus Ottfingen
Sa. 25.03.: 10.00 Uhr Hochamt

St. Elisabeth Schönau
Mo. 27.03.: 15.00 Uhr Requiem
Hl. Messen und deren Intentionen werden in das Requiem verlegt.

 

 

Notfallrufnummer

für dringende
seelsorgliche Notfälle
z. B. bei Todesfällen oder
zur Krankensalbung
0151 / 11 11 06 98

Newsletter

Hier können Sie sich für unserem Newsletter anmelden

Öffnungszeiten PV-Büro

Steckebahn 3
Tel. 02762/4000200

Öffungszeiten:
Mo.: 9-12 Uhr
Di.: 9-12 u. 15-18 Uhr
Mi.: geschlossen
Do.: 9-12 u. 15-18 Uhr
Fr.: 9-12 Uhr

 

Zum Seitenanfang