Ein Anlass dafür sind auch die neuen Förderrichtlinien des Erzbistums: Wenn wir in Zukunft vom Erzbistum Unterstützung für Bau- und Sanierungsmaßnahmen erhalten möchten, brauchen wir ein abgestimmtes Konzept für unsere Immobilien. Das heißt konkret: 30% der Gebäudeflächen müssen eingespart werden.
Viele unserer Gebäude sind uns vertraut, lieb und teuer. Gleichzeitig merken wir, dass sich Nutzung und Bedarf verändern. Deshalb müssen wir frühzeitig und verantwortungsvoll hinschauen: Welche Gebäude werden wie genutzt? Wo gibt es Veränderungen? Und was brauchen wir auch in Zukunft?
Auf dieser Grundlage gilt es, Schritt für Schritt ein gutes und tragfähiges Gesamtkonzept entwickeln.
Für den Prozess wurde eine 15-köpfige Projektgruppe gebildet. Dieser Projektgruppe gehören Pfarrer, Verwaltungsleitung, Vertreterinnen und Vertreter aller Kirchorte, Generationen und den gewählten Gremien der Kirchenvorstände sowie vom Rat der Pfarreien an.
Der Prozess wird fachlich durch das Erzbistum begleitet und wird uns über mehrere Monate beschäftigen.
Ein wichtiger Schritt wird auch die Einbindung der Öffentlichkeit sein: Im Sommer 2026 möchten wir ein erstes Konzept vorstellen und dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen. Hierzu wird frühzeitig eine gesonderte Einladung erfolgen.
Uns ist wichtig, diesen Weg transparent und gemeinsam in eine gute Zukunft zu gehen, damit auch morgen noch die Kirche im Dorf bleibt.