04.11.2026
Pastoralverbund Wendener Land

Messdienerfahrt 2026 nach Paris

In diesem Jahr ging es für rund 40 Messdiener und Messdienerinnen aus dem Wendener Land zusammen mit Pastor Albert sowie weiteren Gruppenleitern vom 21.08.2026 bis zum 26.08.2026 nach Paris.            

So konnte die Reise um 08:00Uhr mit der Hl. Messe und dem Reisesegen in der St.Hubertus-Kirche in Ottfingen beginnen. Nach einer ca. 8-stündigen Busfahrt kehrte die Reisegruppe in ihrer Unterkunft, dem Meininger Hotel Paris ein. Im Anschluss wurden die Zimmer belegt und die Gemeinschaft konnte nach dem Abendessen gemeinsam erstmalig die Stadt erkunden. Dabei wurden große Sehenswürdigkeiten wie der Arc de Triomphe oder der Eifelturm bereits am ersten Abend besichtigt und man konnte bereits jetzt schon gute Selfies und Fotos bei Nacht erstellen.

Nach der ersten Nacht in der Unterkunft sowie einem ausgewogenen Frühstück, hat sich die Gruppe in die Innenstadt zu einer 3-stündigen Stadtführung, aufgemacht. Hierbei wurde die Stadtgeschichte sowie historisch wichtige Ereignisse mehr oder weniger veranschaulicht, sodass die Gruppe einen guten Überblick über einem Teil der Stadt erlangte und weitere Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Notre Dame und den Louvre abgehaken konnte. Nach einer kurzen stärkenden Pause stand die Hl. Messe in der wunderschönen Kapelle Unserer Lieben Frau von der wundertätigen Medaille an. Der restliche Nachmittag stand den Messdienern frei zur Verfügung. Unter den zahlreichen Aktivitäten, in der französischen Hauptstadt standen den Ministranten zusätzlich eine Bootsfahrt auf der Seine sowie die Besichtigung der Eifelturmspitze zur Auswahl. Viele Messdiener berichteten vor allem von dem atemberaubenden Ausblick vom Eifelturm bei Nacht.

Am Sonntag der Reise wurde die Pariser Großstadt verlassen, hin zu den Spuren der ehemaligen französischen Monarchie. Hier konnten die Messdiener, durch einen geführten Audio-Guide das majestätische Schloss Versailles hautnah erleben. Besonders sehenswert waren dabei die Gemächer der Könige, der Spiegelsaal, aber vor allem der große imposante Schlossgarten. Den malerisch gestaltete Garten, mit seinen besonders präzisen geschnittenen Hecken und Wiesen und dem Schlosssee konnte man entweder zu Fuß oder mit Golf-Carts besichtigen. Am Nachmittag war es an der Zeit zurück in die Großstadt zu fahren, um hier das künstlerviertel Montmartre selbstständig zu erkunden. Neben dem Genießen des wunderbaren Ausblickes auf dem Berg, bestand die Möglichkeit in den malerischen Gassen Pariser Kunst zu bestaunen. Gleichzeitig nutzten manche die Gelegenheit sich von Straßenkünstlern portraitieren zu lassen. Neben der Pariser Kunst, ist das Viertel vor allem für die neobyzantinische Basilika Sacre Coeur weltbekannt. In der Krypta der Basilika durften die Messdiener am späten Nachmittag dann die Hl. Messe mit Pastor Albert feiern. Nachdem Abendessen stand es der Pilgergruppe erneut frei, wie sie ihren Abend gestalten.

Der Montag der Reise begann klassisch um 08:00 Uhr mit der Hl. Messe in der Kirche l’mmaculée conception, dies ist die Pfarrkirche aus der Pfarrei in der Region bei dem Hotel. Im Anschluss ging es für die Reisegemeinschaft mit dem ÖPNV zum Musee Grevin. Dieses Museum ist das Pariser Wachsfigurenkabinett, mit unzähligen Wachsfiguren von weltweiter, aber vor allem französischer Bekanntheit. Die dort ansässigen Figuren eignen sich ideal für spaßreiche Fotomotive. Die Ministranten durften eigenständig sich auf die Wachskunst einlassen, da ihnen danach eine wohlverdiente Mittagspause zur Verfügung stand. Am Nachmittag ging es dann in die wahrscheinlich bedeutendste Sehenswürdigkeit Paris‘. Die Kathedrale Notre Dame ist vor allem für ihren äußerst schönen gotischen Baustil bekannt, welcher nach dem Brand 2019 renoviert wurde, sodass die Kirche selbst wie neu erscheint. Andererseits stellt sie auch eine der wichtigsten Reliquien des katholischen Glaubens aus. Die Dornenkrone ist wohl eine der bedeutendsten Reliquien, welche die Kreuzigung Jesu repräsentiert. Diese wird im hinteren Teil der Kirche hinter einer großen goldenen Platte aufbewahrt und nur freitags mittags und zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit gezeigt. So hatten die Messdiener auch genug Zeit sich auf diese besondere Kathedrale einzulassen. Danach wurden den Messdienern wieder freie Zeit zur Verfügung gestellt bis zum Abendessen am Abend und darüber hinaus.

Am letzten richtigen Tag stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Die Gemeinschaft durfte im Anschluss an die Hl. Messe in der Pfarrkirche l’immaculée conception mit dem Bus in das Disneyland Paris fahren. Das Disneyland Paris ist ein zusammenhängender Themenpark-Komplex der Themenparks: Disneyland Park, Walt Disney Studios Park und dem Park Village und umfasst eine Größe von 22,3 Quadratkilometer. Wie der Name schon sagt dreht sich in diesem Freizeitpark alles um die Welt von Disney. Mit verschiedensten Themenachterbahnen und einzelnen Welten bietet der Park eine vielfältige Auswahl an verschiedensten Attraktionen für jung bis alt. So konnten alle Ministranten Kleingruppen die Themenwelten den ganzen Tag erkunden und genießen. Viele berichteten von den spannenden und schnellen Achterbahnen und alle hatten einen wunderschönen Tag im Freizeitpark. Am frühen Abend ging es dann wieder mit dem Bus nach Paris, sodass nach dem Abendessen, alle noch ein letztes mal die französische Hauptstadt in vollen Zügen genießen durften.

Am Mittwoch hieß es Abschied nehmen. Nachdem alle Zimmer geräumt waren ging es für die Gemeinschaft erneut in die Kirche l’immaculée conception zur Hl. Messe. Dann stand die Anstrengende Busfahrt zurück in das Wendener Land an. In den ersten Stunden war noch alles friedlich und ruhig und die Vorfreude auf das Wiedersehen in der Heimat stieg stetig weiter. Jedoch wurde der Reisebus kurz hinter der belgischen Grenze zur Kontrolle hinausgezogen. In einer etwa 1,5-stündigen Pause, haben sich die belgische Polizei und der Zoll es sich nicht nehmen lassen einmal das komplette Programm, von Spürhund bis einzelne Kofferkontrolle bei der Reisegruppe durchzuführen. Aber Trotz der Umstände und der Genauigkeit der Polizei wuchs die Freude spätestens an der Rast in Deutschland bei Mc-Donalds. Die restliche Rückfahrt war kurzweilig durch den erfüllten Wunsch seitens der Messdiener den Rosenkranz zu beten, dem gemeinsamen Musikhören und guten Gesprächen untereinander. Dadurch kam der Bus doch noch sehr entspannt am Abend in Ottfingen an, wo schon einige Eltern auf die Reisenden warteten.

Insgesamt haben alle Teilnehmenden diese Messdienerfahrt positiv mit vielen schönen Erinnerungen erlebt. Durch ein abwechslungsreiches Programm wurden einerseits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht, aber andererseits gab es auch viel Raum für freie Zeit. An dieser Stelle geht vor allem der Dank an das Planungs- und Leiterteam rund um Pastor Albert und Marion Schröder für eine sehr gelungene Messdienerfahrt 2026.

Vielen hat es sogar so gut gefallen, dass ein Großteil der nächsten Messdienerfahrt nach Barcelona in den Herbstferien 2027, wieder dabei ist. Zudem werden auch nächstes Jahr viele neue Gesichter mitreisen sodass es dann mit 50 Personen auf Reisen geht

 

 

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