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4. Sonntag der Fastenzeit
Geistlicher Impuls
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Liebe Gemeindemitglieder!
Wegen des Corona-Virus finden derzeit keine Gottesdienste und keine öffentlichen Veranstaltungen mehr
statt. Damit braucht es auch keine Pfarrnachrichten mehr. Unser Erzbischof Hans-Josef Becker hat in dieser
Situation darauf hingewiesen, dass das geistliche Leben in unserem Erzbistum nun „anders, aber nicht weniger
intensiv“ weitergeht. Diesen Aufruf unseres Erzbischofs wollen wir unterstützen! Neben den vielen Angeboten,
die es im Internet gibt, erscheint ab jetzt an jedem Wochenende ein Impuls mit den Lesungstexten
des Sonntags sowie mit einem geistlichen Wort. Es liegt an jedem Einzelnen von aus, was wir daraus machen!
1. Lesung aus dem Buch Samuel (1. Samuel 16, 1b.6-7.10-13b)


In jenen Tagen sprach der Herr zu Samuel: Fülle dein Horn mit Öl, und mach dich auf den Weg! Ich schicke
dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen. Als sie
kamen und er den Eliab sah, dachte er: Gewiss steht nun vor dem Herrn sein Gesalbter.
Der Herr aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn
verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen
ist, der Herr aber sieht das Herz. So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu
Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt. Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste
fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. Samuel sagte zu Isai: Schick jemand hin, und lass ihn holen; wir
wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist. Isai schickte also jemand hin und ließ ihn
kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn!
Denn er ist es. Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der
Geist des Herrn war über David von diesem Tag an
2. Lesung Epheserbrief 5, 8-14
Evangelium (Kurzfassung) / Langfassung: Johannes 9,1-41
In jener Zeit sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte auf die Erde; dann machte
er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich
in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und
als er zurückkam, konnte er sehen. Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten,
sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er
sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es. Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu
den Pharisäern.
Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte.
Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen
Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen. Einige der Pharisäer meinten: Dieser
Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder
solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was
sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. Sie
4. Sonntag der Fastenzeit
Geistlicher Impuls
entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn
hinaus. Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an
den Menschensohn? Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. Jesus
sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf
sich vor ihm nieder.
Geistliches Wort
Das Leben macht eine Vollbremsung! – So titelte in diesen Tagen eine Zeitung. Die Fastenzeit ist klassischer
Weise eine Zeit des Verzichts und des Gebets. Eine Zeit, in der wir Gewohntes überprüfen und manches
Verhalten selbst ausbremsen. Aber in der Fastenzeit 2020 ist dieser Verzicht kein selbst gewählter. Nicht wir
bremsen das eigene Leben, sondern das Leben an sich macht eine Vollbremsung! Was eben noch möglich
war geht nun nicht mehr! Und das, ob wir wollen oder nicht. Wir können uns nun fragen: „Was fehlt mir
eigentlich?“ – Diese Frage ist vielschichtig! Man kann sie für das kirchliche Leben stellen wie auch für das
sonstige Leben! Der Kölner Erzbischof Kardinal Woelki stellte Sie am letzten Sonntag, als im Erzbistum Köln
schon keine Gottesdienste mehr gefeiert werden durften. Er fragte: „Was hat Ihnen eigentlich am letzten
Sonntag wirklich gefehlt? – Die Begegnung mit den Freunden und Bekannten in der Kirche? Der gemeinsame
Gesang oder die Predigt des Pfarrers? Oder haben Sie Christus selbst vermisst?“ – Der Verzicht lässt uns zum
Wesentlichen kommen. Erst wenn manches Selbstverständliche fehlt, erkennen wir wieder seinen Wert und
wissen es zu schätzen. Aber auch wenn uns die Begegnung mit Gott im Gottesdienst fehlt, ist er uns doch
nah. Zugleich müssen wir seine Nähe suchen! Mag manches nun nicht mehr möglich sein, das Gebet mit Gott
ist immer möglich. Gerade diese Zeit fordert uns auf das Gebetsleben zu intensivieren. Glaube und Kirche
auch wieder als etwas Übernatürliches in den Blick zu nehmen. Zu wissen, da wo Menschen nichts mehr tun
können, da kann Gott immer noch handeln, immer noch helfen. Das bedeutet nicht, dass wir Schutzmaßnahmen
wegen des Corona-Virus außer Acht lassen und unbekümmert weiterleben wie bisher. Es bedeutet
vielmehr, dass wir alles, was an uns liegt tun und Gott inständig bitten, dass er seinen Teil dazutut. Der
Passauer Bischof Stefan Oster hat die Gläubigen seines Bistums aufgerufen täglich um 15Uhr mit ihm ein
Gesätz des Rosenkranzes zu beten, also ein Vaterunser und zehn Gegrüßet seist du Maria. Ebenso sollen die
Menschen die Heiligen um ihre Fürbitte anrufen. Dieses gemeinsame Gebet verbindet die Menschen untereinander
und verbindet zugleich Himmel und Erde miteinander. Es setzt unsichtbar eine ganz andere Wirklichkeit.
Das Evangelium des 4. Fastensonntags zeigt, dass Jesus der Retter der Welt ist! Dass Gott Herr über
Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit ist. Und so erkennt der Blindgeborene in Jesus den Retter, den
Messias. Es geht im Evangelium nicht um die Frage, ob die Blindheit des Mannes Folge der Sünde ist. Vielmehr
soll das Wirken Gottes an ihm offenbar werden. Der heilige Thomas von Aquin hat einmal gesagt, dass
Gott das Böse in der Welt nur zulässt, damit daraus das Gute entsteht. Die Coronakrise kann bei allen
schlechten Auswirkungen auch eine Chance sein, das Wesentliche wieder in den Blick zu bekommen, in der
Beziehung zu Gott zu wachsen, die einfachen Dinge des Lebens wieder neu zu schätzen und auch gemeinsame
Verantwortung, Solidarität und Rücksicht in unserer Gesellschaft neu zu leben.

Notfallrufnummer

für dringende
seelsorgliche Notfälle
z. B. bei Todesfällen oder
zur Krankensalbung 
0151 / 11 77 55 06

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Aus dem Paderborner Dom: per Live-Stream über die Homepage des Erzbistums Paderborn

Täglich:             8.00 Uhr        Morgengebet

                                                12.00 Uhr        Mittagsgebet

                                                18.30 Uhr        Hl. Messe

Sonntagsmessen

Im Fernsehen:

ZDF                               9.30 Uhr        in der Regel alle 2 Wochen kath. Messfeier

EWTN                          10.00 Uhr        Hl. Messe aus dem Kölner Dom

k-tv                              19.00 Uhr        Hl. Messe

Im Internet:

Radio Horeb                10.00 Uhr Hl. Messe

Im Radio:

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WDR 5                         10.00 Uhr        in der Regel alle 2 Wochen kath. Messfeier

Deutschlandfunk         10.05 Uhr        in der Regel alle 2 Wochen kath. Messfeier

Radio Horeb                10.00 Uhr        Hl. Messe

Werktagsmessen:

Im Fernsehen:

Bibel.TV                        8.00 Uhr        Hl. Messe

k-tv                                7.00 Uhr        Hl. Messe  (Mo; Fr; Sa)

                                      9.00 Uhr        Hl. Messe (an einigen Werktagen vorher Rosenkranz)

12.00 Uhr        Hl. Messe (Mo-Fr)

19.00 Uhr        Hl. Messe (Mo-Sa)

Im Radio:

Radio Horeb                  9.00 Uhr        Hl. Messe

 




 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 


 

 

 

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