St. Mariä Himmelfahrt zu Römershagen
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Römershagen entstand auf einer wichtigen Wasserscheide: die nach Norden entspringenden Bäche fließen über die Bigge zur Ruhr; die südlichen dagegen über die Sieg in den Rhein.

Wie bedeutend die zentrale Lage war, erkennt man auch durch den Sitz eines Freigerichtes in Römershagen. Der Vorsitzende dieses Gerichtes, das auf Karl den Großen zurückgeht, war Freigraf. Später war der Kölner Erzbischof oberster Stuhlherr. Die Besiedlung des Ortes Römershagen geht auf das 11. Jahrhundert zurück. Die Siedlungsstruktur von Römershagen betrug selbst im 18. Jahrhundert nur sieben Häuser und durfte daher kaum ausschlaggebend für den vergleichsweise gewaltigen Kirchbau gewesen sein. Das älteste Gotteshaus ist für 1550 bezeugt. Es handelt sich vermutlich um eine an den übrigebliebenen Turm einer verfallenen Wehranlage angebauten Fachwerkkapelle. Bei dem Turm handelt es sich um einen alten Wehrturm, der bedeutend älter ist als die Kirche selbst.

 

 

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Zwischen 1715 und 1717 wurde an der Ostseite des Turmes der Großteil der heutigen Kirche angebaut. Die Mauern wurden teilweise auf den vorhandenen Fundamenten der heutigen Kirche errichtet. Am 5. Dezember 1717 wurde das Gotteshaus vom Wendener Pastor Petrus Arnoldi benediziert (gesegnet). 

 

Im Jahr 1730 regte der Erwitter Baumeister Michael Spanner eine Erweiterung nach Osten an. Dadurch wurde der heutige Chorraum mit 3/8-Abschluß hinzugewonnen, an den später noch die heutigroem_kanzele Sakristei angefügt wurde. Bis 1735 war Johannes Nikolaus Düringer maßgeblich an der Innenausstattung der Pfarrkirche beteiligt. Die Anrichtung und Fertigung der Altäre war am 17. September 1733 dem Wendener Schreiner Johann Wesel übertragen.

 

Patronatsfest ist auf Mariä Himmelfahrt am 15. August.

 

Kirchweihfest ist am Sonntag nach dem 25. Juli (Hl. Jakobus).

 

Quelle: Albert Solbach, Karl Jung, Herbert Nickel

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