Krankensalbung um 1610Sie haben einen kranken Familienangehörigen, der den Besuch eines Priesters wünscht oder regelmäßig die Krankenkommunion empfangen möchte?

Oder Sie selber sind krank und wünschen einen Besuch oder die Krankenkommunion?

Einen Seelsorger erreichen Sie unter den jeweiligen Rufnummern oder unter 0151-11 11 06 98

 

Bitte rufen Sie uns im Pfarrbüro an oder kontaktieren Sie direkt einen unserer Priester wenn jemand krank ist oder einen Besuch wünscht. Die Kranken können nach Absprache zu Hause die heilige Kommunion oder auch nach Bedarf die Krankensalbung empfangen.

Wenn Sie chronisch krank sind oder altersgebrechlich, sodass Sie die Feier der Hl. Messe nicht mehr besuchen können, melden Sie sich doch im Pfarrbüro oder kontaktieren Sie direkt einen unserer Priester. Die Priester nehmen Sie dann in die Liste von Kranken auf, die regelmäßig besucht werden. Diese regelmäßige Krankenkommunion bringen die Priester, Diakone oder Kommunionhelfer in der Regel jeden ersten Freitag im Monat (der so genannte „Herz-Jesu-Freitag") zu den Kranken nach Hause.

Ein Verwandter liegt im Sterben und wünscht die Krankensalbung?

Wenn jemand so schwer erkrankt ist, dass der Tod wahrscheinlich ist, bitten wir rechtzeitig Priester zu kontaktieren, der dem Sterbenden die Sterbesakramente (Beichte und Eucharistie) spendet. Die Krankensalbung kann ebenfalls gespendet werden. Selbst wenn der Sterbende bewusstlos ist, können ihm bestimmte Sakramente noch bedingungsweise gespendet werden.

Ist ein Mensch verstorben, kann kein Sakrament mehr gespendet werden.

Der Priester betet in diesem Fall mit den Angehörigen für den Verstorbenen und steht den Hinterbliebenen bei.

 


 

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der römisch-katholischen, der altkatholischen und der orthodoxen Kirche. Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden praktizieren die Krankensalbung als "Ältestendienst nach Jakobus 5". Auch die lutherische Kirche sieht für die Krankenseelsorge wieder eine Salbung vor, die jedoch nicht als Sakrament verstanden wird (siehe Kasualie). Volkstümlich wurde die Krankensalbung auch Letzte Ölung genannt, wie sie früher auch offiziell hieß.

Die zutreffendere Bezeichnung, die auch die Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Liturgie der Kirche „Sacrosanctum Concilium“ verwendet, ist jedoch Krankensalbung. Die Krankensalbung ist (wie alle sakramentalen Salbungen) ein Mittel der Stärkung und Ermutigung. Die Krankensalbung soll nach der Beichte empfangen werden. Im Anschluss an die Krankensalbung ist je nach Gesundheitszustand der Empfang der Heiligen Kommunion möglich. Die Salbung gibt in schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist und dem Kreuz Christi (vgl. Jak. 5,14.15). In diesem Sinn hat das Zweite Vatikanische Konzil mit der Konstitution über die heilige Liturgie beschlossen, den Ritus und die Deutung dieses Sakraments zu erneuern. Mit der Apostolischen Konstitution „Sacram Unctionem Infirmorum“ erteilte Papst Paul VI. die Approbation zur erneuerten Form der Krankensalbung. Bei der Krankensalbung wird nicht Chrisam, sondern Krankenöl (geweihtes Olivenöl, im Notfall ein anderes Pflanzenöl) verwendet.

Dieses Krankenöl (lat.: oleum infirmorum) wird jedes Jahr in der Chrisammesse am Morgen des Gründonnerstags oder an einem früheren osternahen Tag vom Bischof im Konzelebration mit seinem Presbyterium geweiht und danach in die Pfarreien der Diözese verteilt. Dort soll es, zusammen mit den anderen Heiligen Ölen zu Beginn der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag oder zu einem anderen geeigneten Zeitpunkt feierlich in die Kirche hineingetragen und seine Bedeutung der Gemeinde jährlich aufs Neue erklärt werden. Sowohl die Chrisammesse als auch die heiligen Öle selbst sind Sakramentalien. Der Bischof kann das Krankenöl in jeder von ihm geleiteten Feier der Krankensalbung weihen. In Notsituation darf jeder Priester, der die Krankensalbung vollzieht, innerhalb dieser Feier das Krankenöl weihen. Das Sakrament wird durch den zuständigen Pfarrer gespendet. Kann die Erlaubnis des Ortsbischofs angenommen werden, dürfen es auch andere Priester spenden.

Im Notfall darf und soll dieses Sakrament jedoch jeder Priester spenden. Wichtig für das Zustandekommen des Sakraments ist die entsprechende Absicht („Intention“) des Spenders, das Sakrament spenden zu wollen. Die Frage nach dem Spender der Krankensalbung ist in den letzten Jahren diskutiert geworden. Die aktuelle Rechtslage in dieser Frage ist klar. Im kirchlichen Gesetzbuch heißt es: „Die Krankensalbung spendet gültig jeder Priester, und nur er.“ (c.1003 § 1 CIC). Allerdings sind immer mehr Anfragen zu hören, die unter Berufung auf eine angebliche altkirchliche Praxis eine Ausweitung wünschen, nämlich, dass auch Diakone und Laien die Krankensalbung spenden dürfen. Ein Grund dafür ist sicherlich der immer größer werdende Priestermangel. Insbesondere in den Krankenhäusern sind immer weniger Priester und immer mehr Laien für die Seelsorge verantwortlich. Wird die Krankensalbung Sterbenden gespendet, so wird der Kranke, soweit er hierzu jeweils noch in der Lage ist, auch mit den Sakramenten der Buße (vor der Krankensalbung) und der als Wegzehrung gespendeten Eucharistie (nach der Krankensalbung) versehen (daher der Name „Versehgang“).

Gemäß vom Papst erteilter Vollmacht spendet der Priester zusätzlich den mit vollkommenem Ablass verbundenen apostolischen Segen. Man spricht in diesen Fällen auch von den „Sterbesakramenten“.

In früheren Jahren ging in ländlichen Gebieten bei einem solchen Versehgang der Priester in Begleitung eines Ministranten in Chorkleidung zum Haus des Kranken, der Ministrant trug ein Windlicht und eine kleine Schelle.
Quelle: Wikipedia

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