Ottfingen. Stürmisch ging es am Sonntag, 07. Januar 2018 zu, als nicht nur der Wind sein Bestes gab, sondern sich insgesamt 42 aufgeregte Kinder und Jugendliche in 13 Gruppen auf einen langen Marsch durch Ottfingen begaben.

Bereits einen Tag zuvor hatten die Sternsinger die erste Aufregung zu überstehen. In ihren prächtigen Gewändern waren sie fast alle erschienen um hier hochoffiziell ausgesendet zu werden. Doch damit nicht genug, die Sternsinger hatten die Möglichkeit, an der von Vikar Mike Lambrecht zelebrierten Hl. Messe mitzuwirken. So wurden aus den Reihen der Sternsinger die Messdiener abgestellt und die Kyrie-Rufe, wie auch Fürbitten vorgetragen. In der Predigt, die sich auch an die Sternsinger richtete, wurde die Wichtigkeit und Bedeutung der Sternsinger hervorgehoben. Noch einmal wurde verdeutlicht, dass es eben nicht jedem Menschen so gut geht wie uns, sondern es viele, viele Menschen und vor allem auch Kinder gibt, denen es am Wichtigsten fehlt. Die Genau für eben diese Kinder sammeln die Sternsinger Geld. Nach dem Abschlussgebet, versammelte Vikar Lambrecht die Sternsinger um den Altar, um den Stern, die Kreide und Aufkleben wie auch die Sternsinger selbst zu segnen. Im Anschluss sangen die Sternsinger gemeinsam ihr Lied. Ab 09:30 Uhr morgens zogen die mit Kronen geschmückte Sternsinger in prächtigen Gewändern los um ausgestattet mit Sternen, Sammeldosen, Kreide und Aufklebern den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und Spenden für Kinder in Indien zu sammeln.

 

Am 1. Advent fand zum wiederholten Male die Nacht der Lichter in der Kirche in Heid statt.

Der Kirchenraum war besonders stimmungsvoll gestaltet und die Musikgruppe Loreto sorgte dafür, dass alle sicher mitsingen konnten.

In diesem an die Brüdergemeinschaft von Taizé angelehnten Gebet helfen die einfachen Gebete und Gesänge zur Ruhe zu kommen und sich zu öffnen für die Gegenwart Gottes in unseren Herzen. Traditionsgemäß waren es die Kinder, die während der Lichtfeier das Kerzenlicht zu den Menschen brachten. Jesus ist das Licht der Welt und jeder von uns soll ein Lichtträger der Liebe Gottes sein.

Im nächsten Jahr ist die Nacht der Lichter wieder am 1. Advent und von April bis Oktober gibt es wie in den letzten Jahren auch ein Taizégebet an den letzten Donnerstagen im Monat um 19.00 Uhr in der Kreuzkapelle in Elben.

Heid/Rothemühle. In der Heiligen Messe am 19. November 2017 wuden in der St. Antonius Heid Kirche insgesamt vier neue Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrgemeinde St. Marien Römershagen eingeführt. Nach Abschluss der Grundausbildung dürfen sie jetzt endlich den Dienst am Altar ausüben.
Pastor Jörg Kutrieb segnete die vier neuen Messdienerinnen und Messdiener und so dürfen sie nun nach Abschluss der Grundausbildung den Dienst am Altar ausüben. In der Heiligen Messe beteiligten sie sich bereits als Vorbeter, während die älteren Messdiener den Altardienst übernahmen.
Die neuen Messdiener sind: Franziska, Lenn, Lukas und Johannes.

 


Nach der Dombesichtigung und vor dem gemeinsamen Mittagessen blieb noch Zeit für ein
Gruppen- und Erinnerungsfoto der Jugendlichen mit ihren Firmkatechesen und Weihbischof König.

Wenden/Hardehausen. Bei einem einwöchigen Aufenthalt in den Herbstferien verlebten 25 Firmbewerber des Pastoralverbundes „Wendener Land“ auf Einladung der Messdiener-Leiterrunde St. Severinus Wenden eine kompakte Firmvorbereitung im Jugendhaus Hardehausen. Die in der Nähe der Bischofsstadt Paderborn gelegene Jugendbildungsstätte des Erzbistums bot beste Voraussetzungen für die Jugendlichen, sich intensiv mit den Themen Identität, Gott, Glaube, Kirche, Sakramente und Schöpfung auseinanderzusetzen.

Jeder Tag begann mit einem Morgenimpuls und endete in der gemeinsamen Abendrunde. Bei einer gemeinsamen Messfeier in der umgebauten und neu gestalteten Jugendkirche von Hardehausen stand das Thema „Wer bin ich? - Ich bin wer!“ im Vordergrund. Die 15/16-jährigen Firmbewerber diskutierten in verschiedenen Themenworkshops gemeinsam oder in Kleingruppen über Glaubensgrundlagen und Lebensentscheidungen. Aktivitäten rund um die sieben Gaben des Heiligen Geistes, ein spiritueller Stationengang durch die neue Kirche mit dem Rektor des Jugendhauses und Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder sowie ein Projekttag zur Schöpfung auf dem Jugendbauernhof sorgten für viel Gesprächsstoff, lebendige Aktionen und neue Impulse. Wichtige Denkanstöße bekamen die Jugendlichen bei einer kontrovers und heiß diskutierten Talkrunde „Hart aber fair: Firmung - Ja oder Nein?“. Kennenlern-, Vertrauens- und Kooperationsspiele sowie kreative Workshops sorgten für reiche Abwechslung und gemeinschaftliches Erleben in der Gruppe. „Der Heilige Geist wehte irgendwie immer mit“, erzählt Finn.

Ein besonderer Höhepunkt war der eintägige Besuch der Bischofsstadt Paderborn und eine exklusive Dombesichtigung mit Weihbischof Matthias König. Anschließend kamen die Jugendlichen beim gemeinsamen Mittagessen mit dem Bischof über ihre Firmung, ihre Wünsche und Erwartungen ins Gespräch. Weihbischof König kommt dann an dem Wochenende vom 25.-27. Mai 2018 zum Gegenbesuch in den Pastoralverbund „Wendener Land“, um den Jugendlichen dann das Sakrament der Firmung zu spenden. „Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt, wen ich von Euch dann alles so wiedererkenne“, verabschiedete sich vorerst der Weihbischof.

"Die intensive Vorbereitung war toll und erlebnisreich. Ich habe viel über mich selbst und die anderen erfahren.", ist der Eindruck von Hanna. Lina ergänzt: "Sich einmal eine ganze Woche Zeit zu nehmen und sich in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen und Freunden Fragen zu Gott, zum Glauben und zu sich selbst zu stellen, war schon cool."


v.l.n.r: Monsignore Kurte, Pfarrer Michael Kleineidam, Dechant Andreas Neuser (Bild: Siegener Zeitung)

Wenden. Für den 13. November 2017 um 19:00 Uhr hatte Monsignore Andreas Kurte alle Gemeindemitglieder des Pastoralverbundes Wendener Land und Interessierte zu einer Gemeindeversammlung in die Aula des Konrad-Adenauer Schulzentrums eingeladen. Im Rahmen dieser Versammlung sollte die Vorstellung des neuen Pfarrers der Pfarrei St. Severinus Wenden und Leiters des Pastoralverbundes Wendener Land stattfinden. Zahlreiche Gemeindemitglieder und Interessierte folgten der Einladung und warteten gespannt auf den neuen Pfarrer Michael Kleineidam.

Dechant Andreas Neuser,  der übergangsweise Pfarrverwalter des Pastoralverbundes Wendener Land ist, eröffnete mit einem Gebet die Gemeindeversammlung. Monsignore Kurte übernahm Wort und erläuterte noch einmal in Kürze den im Pastoralverbund begonnen geistlichen Prozess, wie auch das Verfahren der Stellenbesetzung des neuen Pfarrers und Leiters des Pastoralverbundes Wendener Land. Maßgeblich für die Besetzung der vakanten Stelle war hier ein gewisses Maß an Vorerfahrungen in der Leitung eines Pastroralverbundes. Diese Erfahrungen kann Pfarrer Michael Kleineidam vorweisen, so dass letztendlich er für die Besetzung ausgewählt wurde. Aufgrund seiner bisherigen Verpflichtungen als Dechant und Leiter des Pastoralverbundes Thülen, wird Pfarrer Kleineidam erst ab dem 1. Mai 2018 im Pastoralverbund Wendener Land tätig werden können. Monsignore Kurte bat um Verständnis für diese Verzögerung, wies jedoch auch darauf hin, dass Pfarrer Kleineidam seine bisherigen Aufgaben in entsprechender Weise übergeben muss.

Mit der Neubesetzung der Stelle des Pfarrers und  Pasoralverbundsleitung werden Vikar Mike Lambrecht und Pastor Jörg Kutrieb den Pastoralverbund Wendener Land verlassen müssen. Nach Planungen des Erzbistums soll im Pastoralverbund Wendener Land ein indischer Priester eingesetzt werden und darüber hinaus ein Pastor.

Monsignore Kurte dankte dem geistlichen Beraterteam rund um Monsignore Reinert und Pastor Dirk Salzmann für die bisher geleistete Arbeit. Das Angebot der geistlichen Begleitung wurde von Gremien, Gruppen und Personen wahrgenommen und trägt im Rahmen des Kundschafterkreises erste Früchte. Ebenso danke er dem Pastoralteam und sagte hier eine Unterstützung für den neuen Leiter und das neue Pastoralteam zu.

Das Wort wurde an den neuen Pfarrer übergeben. Pfarrer Michael Kleineidam übernahm das Mikrofon und statt sofort zu beginnen, ging er von der Bühne runter um hier auf Augenhöhe zu den Gemeindemitgliedern und Interessierten zur sprechen.

"Ich freue mich drauf" waren seine ersten Worte. Es folgte eine kleine Zusammenfassung seines bisherigen Werdegangs. Er wurde 1958 in Bad Salzuflen - Schötmar geboren und 1984 durch Erzbischof Johannes Joachim Degenhard zum Priester geweiht. Seine ersten Jahre als Vikar führten ihn in das Siegerland, wo er bis 1986 in der Pfarrei St. Peter und Paul tätig war. Von 1986 bis 1993 war er Kaplan des Erzbischofs. 1993 ernannte ihn Erzbischof Degenhardt zum Subregens des Priesterseminars und zur Mitarbeit in der Priesterfortbildung. 1997 wechselte Michael Kleineidam wieder in die Pfarrseelsorge und wurde Leiter des heutigen Pastoralverbundes Thülen. Seit 2002 ist er Dechant, zunächst des Dekanates Brilon- Marsberg und nach der Neuordnung der Dekanate 2006 des Dekanates Hochsauerland-Ost. Während seiner Laufbahn, so bemerkte Michael Kleineidam, war er schon zu Gast im Pastoralverbund, so z.B. zur Altarweihe von St. Kunibertus Hünsborn.

Auch erläuterte er den Weg, wie er sich letztendlich doch auf die Stelle im Pastoralverbund Wendener Land mit Erfolg beworben hat. Er bat vor dem Hintergrund, dass er noch diverse Verpflichtungen in seiner jetzigen Stelle hat und ein Abschied nach einer solch langen Zeit nicht einfach ist, um Verständnis, dass er erst ab dem 1. Mai 2018 voll im Pastoralverbund Wendener Land sein könne. Nicht mit einem Pastoralplan wird er dann sein Wirken im Pastoralverbund beginnen, sondern seinen Worten nach "muss man alles auf sich zukommen lassen".

Nach seiner Vorstellung bestand die Möglichkeit Fragen zu stellen, die Herr Kleineidam gerne beantwortete. Im Zuge dessen stellte er in Aussicht, die Einführung in den Pastoralverbund auf den 29. April 2018 vorzudatieren, da ab Mai die Schützenfeste beginnen und hier kaum ein freies Wochenende zu finden wäre.

Abschließend wünschte sich Pfarrer Kleineidam "Einen guten Start, ein gutes Miteinander und gute 10 Jahre".


 

 

 

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