Liebe Schwestern und Brüder im Wendener Land,

 

mit der Feier der Sonntagsmesse in St. Severinus am 19. März haben wir vor einigen Monaten einen geistlichen Weg begonnen, der in vielen Begegnungen und Gesprächen an Kontur gewonnen hat. Das ehrliche und offene Wort ist eine große Hilfe, um die Schritte von Verständigung zu gehen.  Wir, das Team der Begleitenden und Beratenden, sind sehr dankbar für Ihre Bereitschaft und Ihr Vertrauen mitzugehen, um die Zeit ohne Pfarrer für eine innere und äußere Vorbereitung zu nutzen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass sehr viele von Ihnen mehr darüber erfahren möchten, was seit März geschehen ist. Mit diesem Brief möchten wir alle Interessierten erreichen, um zu informieren und ein Mitgehen unseres geistlichen Weges zu ermöglichen.

 

Im April haben wir uns in Gesprächen mit Gremien, Gruppen und Einzelpersonen orientiert, um die Anliegen und Bedürfnisse, aber auch die Wunden und Verletzungen besser zu verstehen. In allen Begegnungen wurde uns deutlich, dass der Weg in die Zukunft sehr steinig werden wird und dass er wohl nur mit sehr kleinen Schritten der Annäherung begangen werden kann. Zugesichert wurde uns aber auch, dass es von allen Seiten eine Hoffnung und eine Bereitschaft zu einem neuen Anfang gibt.
Im Mai traf sich dann zum ersten Mal ein Kreis von ca. 15 Personen, die bereit waren und sind, losgelöst von ihrem Engagement in Gremien und Gruppen nur sich selbst mitzubringen, mit allen Irritationen, Verletzungen und Fragen, aber auch mit dem tief empfundenen Wollen und Sehnen nach einem neuen Weg der Verständigung. Es kamen Menschen zusammen, die kaum mehr miteinander gesprochen hatten und nun einen ersten noch schwankenden Brückenschlag zueinander versuchten. Auf uns hat dieser Mut einen tiefen Eindruck gemacht.

 

Zunächst haben wir uns entschieden, keine Informationen über die Treffen weiter zu geben, weil wir den zaghaften Anfang schützen wollen. Die sehr persönlichen Gespräche - beispielsweise über die eigenen Kirchenbilder oder über die je eigenen Wünsche und Möglichkeiten, die Kirche vor Ort mitzugestalten - können nur in einem geschützten Raum gelingen. Es wurden einander sehr ehrliche und tiefe Einblicke in Seele und in die eigene Lebensgeschichte gewährt - so ist ein durchaus noch brüchiges Fundament an Vertrauen gewachsen, und es ist der Anfang eines Weges gemacht, auf dem wir als Kundschafterkreis jetzt weiter Ausschau halten möchten nach konkreteren Zeichen und Möglichkeiten weiterer Verständigung.

 

Am 4. Juli haben wir die biblische Erzählung von der Speisung der 5000 im Matthäusevangelium vertiefend  betrachtet und ‚erarbeitet‘. „Gebt ihr ihnen zu essen!“, sagt Jesus da zu seinen Jüngern. Für uns war das ein Signal, von unserer mutvollen Erfahrung zu erzählen und den Gemeinden des Pastoralverbundes diesen Brief zu schreiben. Bei unserem nächsten Treffen im August wollen wir darüber hinaus einen Gottesdienst für alle interessierten Frauen und Männer, Kinder und Jugendlichen im Wendener Land vorbereiten (Einladung mit Datum und Ort erfolgt später).

 

Wir sind auf dem Weg. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mit Hilfe der Orientierung am lebendigen Wort Gottes Annäherung möglich ist. Wir bleiben dabei, mit Ihnen verstehen und deuten zu wollen, was Gott jeder und jedem zuspielt, was ER wirkt und für die Kirche im Wendener Land will. Darüber hinaus bieten wir uns auch weiterhin an als Begleitende und Beratende für persönliche Begegnungen und vertiefende Gespräche in Gremien und Gruppen - wenn Sie es wünschen auch vor Ort in den einzelnen Gemeinden.

 

Wir freuen uns über Rückmeldungen jeglicher Art und bitten Sie, unser Engagement im Wendener Land auch weiterhin durch Ihr Wohlwollen und Ihr persönliches Gebet zu begleiten.

 

Im Namen des Begleiter- und Beraterteams grüße ich Sie herzlich und wünsche allen eine gesegnete und erholsame Sommerzeit!

 

 

Martin Reinert

 

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St. Hubertus Ottfingen
Di. 22.08.: 15.00 Uhr Requiem


 

 

 

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